LED-Projekt

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Preisverleihung LED-Ideenwettbewerb

Gelungene Fusion zwischen Kunst, Design und Technik

Philipp Oster, Student des Fachbereichs Intermedia an der Hochschule der Bildenden Künste Saar,  gewinnt Ideenwettbewerb „Kunst am Bau“ – Entwurf eines LED-Außenobjekts für die Firma Axel Trapp Elektro-Anlagenbau GmbH & Co. KG in Spiesen-Elversberg.

September 2008: Das saarländische Unternehmen Axel Trapp, Elektro-Anlagenbau mit Sitz in Spiesen-Elversberg schreibt einen Ideenwettbewerb unter dem Motto „Kunst am Bau“ aus.

Auf den ersten Blick ein ungewöhnliches Projekt für ein mittelständisches Unternehmen, dessen Tagesgeschäft in der Realisierung von High-Tech-Lösungen, der Konzeption und Entwicklung komplexer Elektro-Anlagen und der Automatisierungstechnik liegt. 

Wenn man aber genau hinsieht, ein logischer Schritt in der Verfolgung einer Unternehmenspolitik, die für zuverlässige Handwerksleistung, Qualität, Kreativität und Innovation steht.

„Es war uns wichtig, dass sich das, was unser Unternehmen auszeichnet sich auch in der Außendarstellung widerspiegelt“ erklärt Heike Trapp, zuständig für die Unternehmenskommunikation beim Spiesen-Elversberger Elektro-Anlagenbau-Spezialisten.

Dass man sich mit der Ausschreibung an die Hochschule der Bildenden Künste Saar, eines der wichtigsten Kreativzentren der Großregion wandte, lag dabei nah.
Die Professoren Daniel Hausig und Andreas Brandolini erklärten sich bereit, ein Semesterprojekt mit dieser Aufgabe zu starten.
Daniel Hausig beschäftigt sich mit Lichtphänomenen und betreut an der HBK den Bereich künstlerische Lichtinstallationen, Andreas Brandolini den Bereich  Möbel- und Ausstattungsdesign.

Studentinnen und Studenten sollten ein Außenobjekt entwerfen, das  im Zusammenspiel mit LED-Lichttechnik und dem Corporate Design des Unternehmens die Komponenten Kunst und innovative Technik mit den Praxisanforderungen Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit vereint.

Die Förderung der Ausbildung junger Menschen nimmt beim erfolgreichen saarländischen Elektro-Anlagenbau-Unternehmen seit jeher einen hohen Stellenwert ein. „Die Verbindung von Lehre und Praxis, das war und ist mir immer ein Anliegen. Gerade wenn es gilt, gute Ideen auch in die Realität umsetzen – sozusagen ein fruchtbares Zusammenwirken von Theorie und Praxis zu schaffen, mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann“, so Axel Trapp, Geschäftsführer der Axel Trapp Elektro-Anlagenbau GmbH & Co. KG.

Von ursprünglich 16 Studierenden präsentierten 6 im August dieses Jahres Ihre Entwürfe bei Axel Trapp in Spiesen-Elversberg.
„Die Breite der konzeptionellen Ansätze hat uns sehr beeindruckt“, so Axel Trapp nach Abschluss der Präsentation. Dabei wurden neben den formal gestalterischen Aspekten auch die technischen Belange teilweise bis in kleinste berücksichtigt. Selbst statische Berechnungen und ein Kostenüberblick unter Einholung diversere Hersteller-Angebote wurden in einem Gesamtbooklet vorgelegt.

Aus den 6 Entwürfen wurden 3 Favoriten gekürt, die sich nun das Wettbewerbshonorar teilen dürfen. Basisdemokratisch stimmte die Belegschaft und die Geschäftsleitung über die verbleibenden 3 Entwürfe ab.

Endlich war es dann soweit: Axel Trapp verkündete im Beisein der Studierenden, der betreuenden Professoren, dem Bürgermeister von Spiesen-Elversberg, Reiner Pirrung , der den Gewinnern auch die Anerkennung der Gemeinde Spiesen Elversberg überbrachte, dem Vorsitzenden der CDU Spiesen, Peter Marx, der trapp-Belegschaft, den Geschäftsfreunden und der anwesenden Presse den Sieger.

Philipp Oster mit seinem Entwurf „Light Cabinet“ durfte sich über den ersten Platz freuen.
Die Form des Entwurfs definiert sich über die eines Schaltschrankes. Die Technik im Inneren wird durch eine komplexe Lichtmatrix symbolisiert. Dabei wird Licht in die Kante einer Glasplatte eingeleitet. So entsteht komplexer Lichtraum durch das Zusammenspiel von 5
einzelnen Platten.

Den zweiten und dritten Platz belegten Jochen Pfaffstaller mit „Alles Gute kommt von oben und Max Schmidt mit seiner „Elektroschrott-Säule“.

Philipp Oster  wird nun zusammen mit der  Firma Trapp das Objekt realisieren. Von der Reinzeichnung über die Einholung konkreter Angebote, der dezidierten Kostenkalkulation und technischen Machbarkeit bis zum Aufbau des Objekts und dem Controlling. Wie im „richtigen“ Projektgeschäft.  Von der Idee zur Ausführung.  

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