Schüler im Betrieb

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So interessant kann Handwerk sein

Berufserkundung im Betrieb

Schüler besuchen das Unternehmen Axel Trapp Elektro-Anlagenbau GmbH & Co. KG in Spiesen-Elversberg

Die Schüler der beiden achten Klassen der Erweiterten Realschule Spiesen-Elversberg, waren voll bei der Sache, als die Berufsbilder des ortsansässigen Elektro-Anlagenbau-Unternehmens Axel Trapp vorgestellt wurden. Und nicht nur die Schüler, auch die Lehrerinnen, Frau Fischer und Frau Willié sowie der stellvertretdende Direktor Müller, konnten – fern dem Schulalltag – viele interessante Einblicke gewinnen.

Ausgangspunkt des Besuchs war das „Projekt Zukunft“ der Albert Schweizer Schule, das bei trapp seinen praktischen Teil mit der Erkundung der beruflichen Zukunftsaussichten in den dort angebotenen Ausbildungsberufen fand.

Los ging es mit der/m Kauffrau/mann für Bürokommunikation. Die Schüler konnten sich mit den Aufgabenbereichen des Berufsbildes vertraut machen: wie ist die Ausbildung aufgebaut, was sind die Vorausetzungen, wie sehen die Zukunftschancen aus.
Eingeführt wurden die Klassen in die allgemeine Büroarbeit und alle kaufmännisch-verwaltenden und organisatorischen Tätigkeiten, die dort anfallen. Die Schüler fertigten Rapportzettel an, durften selbst Arbeitsstunden und Material am PC eingeben sowie buchen und konnten sogar eine Rechnung per elektronischer Übermittlung erzeugen.

Ein Aha-Erlebnis war, dass dies ein ganz und gar nicht langweiliger Beruf ist, in dem man zum Papiertiger mutiert, sondern eine Tätigkeit in Verbindung mit viel interessanter, neuer Technik und spannenden Projekten.

Weiter ging es mit dem/r Elektroniker/in, Fachrichtung Automatisierungstechnik, einem umfangreichen und vielseitigen Beruf, wie die Schüler bei dem sehr praxisorientierten Einblick in der trapp-Werkstatt erfahren durften.
Meister und Techniker von trapp erklärten die Verlegearten von Kabeln und Leitungen.
Anhand einer Tafel mit Schutzschaltungen und einem Versuchsaufbau mit Leitungsverlegearbeiten konnten die Schüler einen Praxistest absolvieren.
Sie übten sich in den verschiedensten Arbeiten wie der Verlegetechnik, dem Abisolieren von Kabeln und dem Bilden eines Kabelbaums. Diese Praxisarbeiten fanden großen Anklang und machten offensichtlich Spaß.
In einer Simulation mit einem Versuchsaufbau einer Gasdruckanlage konnte man deren mechanischen Aufbau sehen: wie sieht eine Verdrahtung aus, wie prüft man die Anlage und wie führt man Funktionstests durch. Abgerundet wurde der Rundgang in diesem Bereich mit der Animation einer SPS-Steuerung am Beispiel einer Ventilsteuerung einer Brennerrampe.

„Diese anspruchsvolle Ausbildung dauert 3,5 Jahre,“ so Axel Trapp, Geschäftsführer des Unternehmens und verantwortlich für den Bereich Elektro-Anlagenbau und Automatisierungstechnik. Auch in der überbetrieblichen Ausbildung gelte es, viel zu lernen. Das schreckte die Schüler jedoch ganz und gar nicht ab, sie interessierten sich für viele Details des Berufsbildes und fragten interessiert nach.
 
Bei der abschließenden Vorstellung der Unternehmensbereiche Kälte-/Klimatechnik sowie Schankanlagentechnik wurde der Ausbildungsberuf Mechatroniker/in für Kälte- und Klimatechnik vorgestellt. Hier führten die trapp-Käletanlagenbauer die Funktionsweise einer Muster-Kühlanlage, einem Gesellenstück, vor, bei dem die Schüler z.B. fühlen konnten, wo es bei einem solchen Gerät kalt oder – was man eigentlich gar nicht erwartet – warm wird. Erklärt und vorgeführt wurde auch ein Verdichtermodell. Nach dem Exkurs „wie funktioniert eine Schankanlage“ durften sich die Zuhörer dann zur Belohnung an derselben Malzbier zapfen.

„Ziel dieses Beruferkundungstages war es, Interesse bei den Schülern zu wecken sich selbst einen Überblick über die Arbeitsabläufe in Betrieben und die dort ausgeübten Berufe zu verschaffen,“ erläutert Heike Trapp, u.a. verantwortlich für das
Personalwesen im Unternehmen trapp. „Es ist wichtig, dass junge Menschen frühzeitig ihre Interessen und Stärken erkennen, um in der Phase der Berufswahl nicht in der Luft zu hängen. Je früher man sich möglichst genau über Berufsinhalte und Vorausetzungen informiert, desto eher findet man später den passenden Beruf.“
Zum Beispiel im High-Tech-Handwerk!
„Das Handwerk bietet ja nicht nur einen, sondern weit über hundert Ausbildungsberufe an. Berufe in denen man richtig Karriere machen kann“, so Heike Trapp.
Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Praktikum, um den entsprechenden Beruf auch richtig kennen zu lernen.

Das Feedback der Schüler zu diesem Tag war sehr positiv. Es gab viel Interessantes zu sehen und man konnte erkennen, was in den jeweiligen Ausbildungsberufen verlangt wird. 2-3 Schüler konnten sich sogar vorstellen, einen dieser Berufe zu ergreifen und ein Schüler hat bereits nach einem konkreten Praktikum gefragt.

Nach diesem informativen Vormittag konstatierten Schüler, Lehrer und trapp, dass dies eine sehr gelungene Veranstaltung war, die beispielhaft sein sollte, um Jugendliche bei ihrer Zukunftsgestaltung in Punkto Berufswahl zu unterstützen.

Die Firma Trapp bietet diese Informationsveranstaltung im Übrigen allen Schulen in der Umgebung an.

 

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